Welche Aspekte und Argumente sprechen gegen das Projekt »Margaritenhöhe«
Die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Untermarchtal möchte mit dem Grundstück Geld verdienen, die Stadt möchte mit attraktiven Wohnungsangeboten neue Bewohner gewinnen. Jetzt braucht es noch einen dritten im Bunde: Einen Investor, der das ganze finanziert und sich davon noch einen Gewinn erhofft.
Wir sind skeptisch, ob das gelingt!
Die speziellen Voraussetzungen beim Baugrund und der Erschließung machen Bauen dort extrem teuer.
Wir sind skeptisch, ob der Bedarf groß genug ist!
Es gibt günstiger zu bebauende Grundstücke in Schwäbisch Gmünd und eigentlich jede Menge Leerstand.
Firmenverlagerungen und Entlassungswellen bei großen Arbeitgebern in der Region lassen die Bevölkerungszuwächse stagnieren.
Für das Südstadtviertel wäre die massive Bebauung der Schapplachhalde eine schlechte Entwicklung.
Zuerst tausende LKW Fahrten durch einen eigentlich verkehrsberuhigten Wohnbereich,
in dem viele Strassen schon jetzt sanierungsbedürftig sind;
dann eine höhere Grundverkehrsbelastung, bei der Kipppunkte immer wieder überschritten werden.
Das Gutachten zeigt, das sich die Frischluftströme in Richtung Innenstadt abschwächen. Das ein wichtiges Strömungsfenster schon zugebaut ist, wurde im Gutachtens aber gar nicht berücksichtigt.